Interview mit Nationalspielerin Nina Limburg

Eine weitere Spielerin schaffte den Sprung aus dem U19 Kader in die Damen-Nationalmannschaft: Spaßvogel Nina Limburg aus Köln steht für Deutschland im Angriff und sorgt mit ihren langen Beinen für den entsprechenden Größendurchschnitt im Team.

Foto: Stella Gnädig

Seit wann spielst du Lacrosse und wie kamst du zu diesem Sport?

Angefangen habe ich 2013 in den USA. Ich habe damals ein Auslandsjahr dort gemacht und wollte neben Fußball und Basketball auch mal eine neue Sportart ausprobieren. Als ich dann zurück nach Deutschland gekommen bin habe ich einfach weitergemacht.

Position in der Liga und in der Natio:

Attack. Manchmal Defense, bis ich merke, dass ich hinter der falschen Linie stehe. Glücklicherweise meistens vor dem Anpfiff.

In welchen Teams hast du schon gespielt?

St. Paul´s School
Münster Mohawks
Cologne Indians

Weapon of choice:

Stringking Mark 2 Defense aka „immer den, den Toni und Lena haben“

Auf welche Lacrosse Leistungen bist du stolz?

Teil des 2015 U19 Teams zu sein und 3. Platz bei der DM 2018.

Was sind deine Stärken, die du für das Natio Team einbringst?

Ich sorge dafür, dass wir als Team auch den deutschen Größendurchschnitt einhalten. Eine Lena Stede muss ja irgendwie ausgeglichen werden.

Was macht das Deutschland Team deiner Meinung nach aus?

Dass wir eine gute Mischung aus erfahrenen und neuen Spielerinnen haben. Es ist ein sehr harmonisches Team neben dem Feld, wir gleichen uns gegenseitig aus und fügen uns ein bisschen wie ein Puzzle zusammen, was man auch auf dem Feld merkt

Wie sieht deine persönliche Lacrosse Zukunft aus und welche Ziele möchtest du erreichen?

Nach der EM wäre wohl unter anderem die WM 2021 das nächste Ziel. Langzeitziel ist es Deutscher Meister zu werden, einen Tag nach Malle zu fliegen und das Siegeressen bei McDonalds ausschließlich mit Sanifair Bons zu bezahlen.

Wer ist dein Vorbild im Lacrosse?

Antonia Garbe, Toni Kroos und Dirk Nowitzki

Was wünscht du dir für Lacrosse Deutschland?

Dass Lacrosse immer mehr zu einer „Standard“ Option für Kinder wird und an Popularität und Ansehen gewinnt. ReBoot und Rewe als Sponsoren wäre auch noch ganz nett.

Wir wünschen Nina viele schöne Tore in Israel, eine gute Zeit auf Malle und viele Sanifair-Toiletten auf dem Weg dorthin. Prost! 😉

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